Die Domaine Trapet Père et Fils
Der Jahrgang 2023

1859 erwarb die im gleichen Jahr gegründete Domaine ihre erste Parzelle. In Gevrey-Chambertin, ob­wohl Louis Trapet seinen Betrieb in Chambolle-Musigny gründete. 1960 erklärte der in Mali geborene Schriftsteller Amadou Hampâté Bâ in einer Rede vor der UNESCO: „Wenn ein alter Mann stirbt, brennt eine Bibliothek.“ Auf der Domaine Trapet hat jede Generation ihre Erfahrungen gemacht, jede Generati­on hat viel gelernt und jede Generation hat ihr Wissen weitergegeben. An die nächste Generation, die nach Erfahrung und Wissen dürstet. Keine Bibliothek hat gebrannt. Verbote wurden gebrochen, Tabus wur­den gebrochen und es entstand ein Weingut mit einem konstanten Anspruch und einem tiefen Respekt gegen­über dem Terroir.

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Der Jahrgang 2023“
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Der Burgunder-Jahrgang 2023: 25 weitere Empfehlungen

Hohe Erträge sind nie das Ergebnis des Zufalls. Egal, ob im Burgund oder anderswo. Bei einer Gesamt­produktion von 1,9 Millionen Hektolitern muss man schon einen gewissen Humor haben, um nicht die Gefahren zu sehen, die in jedem Fall gewissenhafte Winzer dazu gezwungen haben, verschiedene Massnahmen zu ergreifen, um ihre jeweiligen Weinberge zu schützen, nicht nur die grüne Weinlese; da, wo hervorragende Weine entstehen. Wir haben dies in unserem Artikel „Der Burgunder-Jahrgang 2023: Das Jahr aller Gefahren“ (Link) beschrieben. Der internationale Weinhändler Cru Wine (Link) mit Sitz in London spricht von einem „paradoxal vintage„. Wie der vorliegende Artikel zeigt, werden zahlreiche Weine den meisterhaften Gewächsen des Vorjahrgangs in wenig bis nichts nachstehen. Wir setzen unsere Reise durch den Jahrgang 2023 fort und empfehlen dieses Mal 25 Erzeugnisse, die beweisen, dass auch 2023 als ganz grosses Jahr wahrgenommen werden darf.

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Der Burgunder Jahrgang 2023: Das Jahr aller Gefahren

Der Burgunder-Jahrgang 2023 ist als einer aller Gefahren in die Geschichte eingegangen. Relativ nasse und zugleich warme Wetterbedingungen stellten das ganze Jahr hinaus die Winzer vor grosse Herausforderungen, da diese Bedingungen eine potenzielle Traubenüberproduktion begünstigten. Nicht zufällig vergleicht Allen Meadows, Burghound, 2023 vom Wetterprofil her mit den Jahrgängen 1992 (ein sehr mittelmässiger, jung zu trinkender Jahrgang voller Kontraste und erfreulicher Überraschungen) und 2000 (ein sehr guter Weisswein-Jahrgang, ein unterschätzter Rotwein-Jahrgang), die nicht in die Annalen des Anbaugebiets eingegangen sind. Dennoch haben die sorgfältigen und fleissigen Arbeiten im Weinberg Erzeugnisse hervorgebracht, die die einzigartige Kombination aus Terroir, Tradition und modernem Können widerspiegeln. Ein Jahr also mit heterogenen Ergebnissen, von denen viele, wenn ausgereift, ein beeindruckendes Niveau erreichen werden.

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