Ein unvergesslicher Moment in den Rive von Farra
Manche Weine erzählen ihre Geschichte schon, bevor man das erste Glas hebt. Bei La Farra (Link) geschieht das bereits beim Anblick der Flaschen – diese ruhige, fast asketische Eleganz in Schwarz, Blau und Grau. Doch der wahre Moment kommt, wenn man die Flasche öffnet und der erste Schluck die steilen Hügel von Farra di Soligo spürbar macht.
Ich hatte kürzlich die drei Flaschen auf dem Tisch – Extra Dry, Brut und Extra Brut der Rive di Farra di Soligo – und war sofort gefangen. Statt des üblichen fruchtig-leichten Prosecco-Klischees entfaltete sich hier etwas Tieferes: eine klare, mineralische Frische, getragen von feiner Struktur und einer lebendigen Säure, die den Gaumen lange begleitet. Es fühlte sich an wie ein kleiner Gegenentwurf zu dem, was viele unter Prosecco verstehen: nicht laut, nicht süsslich, sondern präzise, elegant und von grosser Herkunftstreue.
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