Bruno Lorenzon
In Praise of Slowness

“An outstanding winemaker whom many in the Côte de Beaune should look up to as a role model.” It was with these very words that a young, talented winemaker from a prestigious appellation in the Côte de Beaune praised him when, in mid-October 2020, I told him I had visited Bruno Lorenzon (link) in Mercurey a few days earlier. A winegrower who indeed belongs to that elite who refuse to be swayed by any sense of urgency, but who take their time. An elite reinventing the soundest principles of viticulture, far removed from the so-called rules of consumerism. Yet an elite always in harmony with the desire to see the vines flourish, protected, undamaged by aggressive vineyard practices, at every stage of their life.

Nearly six years later, that impression held true when Lorenzon invited us to a masterclass on 12 March 2026, alongside some thirty other guests who were all perfectly attuned to his intelligence, sensitivity and impressive expertise.

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Bruno Lorenzon, der Jahrgang 2023

Bruno Lorenzon zeigt sich mit der Qualität des Jahrgangs 2023 sehr zufrieden. Im Vergleich zwischen 2022 und 2023 sind wir uns darin einig, beide Jahrgänge müssten sich eigentlich viel mehr voneinan­der unter­scheiden, als es schliesslich festgestellt werden kann. Beide teilen einen gemeinsam­en Nenner: Die Fri­sche der Weine. Wir bewerten hier, umso zu sagen, den kultartigen Mercurey 1er Cru Pièce 13 2023 als Première.

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Bruno Lorenzon: Der Jahrgang 2021, das Anrecht auf Perfektion

Bruno Lorenzons Vater hat ihm Werte eingeimpft, die jeder Winzer eigentlich kennen und respektieren müsste. Die Kenntnis seiner Böden zum Beispiel oder auch den Respekt, den man der Natur entgegenbringen muss, denn so wie ein Koch auf qualitativ absolut einwandfreie Rohstoffe zurückgreifen muss, bevor er daran denkt, einer der Tenöre der Spitzengastronomie zu werden, so muss ein gewissenhafter und kompromissloser Winzer seine Böden unabhängig von klimatischen Unwägbarkeiten beherrschen.

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