Wenn Weinjournalisten, Sommeliers oder Winzer über Burgund sprechen, vergleichen sie Jahrgänge nicht willkürlich – sie suchen Referenzpunkte, um neue Erfahrungen einzuordnen. 2022 wurde sofort als „Jahrgang der Balance“ gefeiert: trockene Hitze, aber kühle Nächte, moderate Erträge, gesunde Trauben, harmonische Weine. Es war ein Jahr, das an 2019 oder 2015 erinnerte – klassisch, aber modern. 2023 kam hingegen mit einem Ruf nach Vorsicht: Rekordwärme, extreme Erträge, Hagel, Überreife – und dennoch: fruchtige, charmante, zugängliche Weine. In unserem ersten Bericht über den Jahrgang «Der Burgunder-Jahrgang 2023: Das Jahr aller Gefahren» (Link) haben wir Folgendes geschrieben:
„Von der Harmonie zur HitzeWarum 2022, 2023 und plötzlich 2018 im Mittelpunkt stehen“ weiterlesen
