Südtirol Wine Summit 2025 zeigt: Aktuelle Jahrgänge offenbaren grosse stilistische Vielfalt

Bozen, September 2025: Der Südtirol Wine Summit 2025, das wichtigste Fachevent der Südtiroler Weinwelt, ist gestern zu Ende gegangen. 82 Medienvertreter:innen aus 13 Ländern verschafften sich an dem Event einen Überblick über das aktuelle Südtiroler Weinschaffen. Dabei zeigte sich: Die letzten Jahrgänge brachten Weine von grosser stilistischer Vielfalt auf hohem Niveau hervor.

©Südtirol Wein_mintmediahouse

Ein besonderes Highlight des 5. Südtiroler Wine Summit war die gross angelegte Verkostung im NOI-Techpark, bei der nicht weniger als 365 Weine von 98 Südtiroler Produzenten bereitstanden. Die Weine stammten mehrheitlich aus den Jahren 2022, 2023 und 2024 und brachten die klimatischen Unterschiede dieser Jahre klar zum Ausdruck. In den beiden ausgezeichneten Jahren 2022 und 2023 entstanden Weine, die Kraft und Eleganz perfekt in sich vereinen. Das 2024 war dagegen von Wetterkapriolen geprägt, die den Winzer:innen alles abverlangten. Dank grossem Einsatz und kleinen Erträgen gelangen ebenfalls ausgezeichnete Weine, die stilistisch durch ihre Frische und Subtilität begeistern. Dieses breite Spektrum an Wein-Charakteristiken machte den Summit für die Vertreter:innen der internationalen Wein-Medien besonders interessant.

Um internationale Fachmedien und Meinungsbildner aus den wichtigsten Exportmärkten in Europa, Nordamerika und Asien für Südtirols Weinwirtschaft und -kultur zu begeistern, lädt das Konsortium Südtirol Wein in enger Zusammenarbeit mit IDM Südtirol alle zwei Jahre zum Südtirol Wine Summit. In diesem Jahr fand das Event, das grösste seiner Art, zum bereits fünften Mal statt. Von Donnerstag bis Samstag konnten 82 Medienvertreter:innen aus dreizehn Ländern einen Blick hinter die Kulissen der Südtiroler Weinwelt werfen, die verschiedenen Anbaugebiete und deren Besonderheiten kennenlernen, sich mit Winzer:innen austauschen und die Vielfalt der Südtiroler Weinproduktion erleben.

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Reibungsloser Ablauf, positives Echo

„Den Wine Summit zu organisieren, ist für uns, also für das Konsortium Südtirol Wein und IDM Südtirol, ein enormer Aufwand“, so Andreas Kofler, Präsident des Konsortiums, „umso mehr freut es uns natürlich, wenn das Event so reibungslos abläuft wie in diesem Jahr, und wenn noch dazu das Echo der Teilnehmer:innen derart positiv ausfällt“. Es scheint also, als sei das Ziel des Südtirol Wine Summits erreicht worden: den Teilnehmer:innen ein Erlebnis zu bieten, das anhält und damit aus dem Rahmen des üblichen Immer-Schneller-Werdenden fällt. „Der Wein schwimmt ja auch gegen den gesellschaftlichen Strom, er ist ein fast schon ein rebellisches Produkt: eines, das sich nicht nur gegen das Diktat der Zeit auflehnt, sondern auch gegen Digitalisierung und Technisierung“, so der Direktor des Konsortiums Südtirol Wein, Eduard Bernhart, bei der Auftaktveranstaltung zum Summit. Wer ständig alles beschleunige, verpasse zwar den Anschluss nicht, dafür aber das Leben. „Lassen wir uns den Wein eine Lehre sein: Er braucht keine Zeit, er nutzt sie“, so Bernhart.

Premiere für Sommeliers und Fachhandel

Während der erste Teil des Südtirol Wine Summits, jener für Weinjournalist:innen und Influencer:innen, bereits Tradition hat und am Samstag mit einer Feier auf Schloss Maretsch zu Ende gegangen ist, feierte der zweite Teil am Sonntag und Montag in diesem Jahr Premiere. „Unser Anspruch war, den Summit auf ein neues Zielpublikum auszuweiten und den Handel stärker einzubinden“, erklärt Andreas Kofler.
Für die beiden zusätzlichen Tage wurde daher erstmals ein exklusives Programm für Sommeliers, Weinfachhändler:innen und Vertreter:innen der Gastronomie aus Südtirol und anderen Regionen Italiens auf die Beine gestellt. „Sie mit unserem Weinland, unserer Philosophie und unseren Produkten vertraut zu machen, war das Ziel dieses neuen Teils und auch hier können wir eine erste positive Bilanz ziehen“, so der Präsident des Konsortiums Südtirol Wein. „Ich denke, dass der neue Teil des Summits ein wichtiger Schritt war, die wichtigste Veranstaltung in unserem Programm konsequent weiterzuentwickeln: inhaltlich, strategisch und in ihrer Reichweite“, so das Fazit von Andreas Kofler.

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