Ist Zierfandler wieder im Kommen?

Der Zierfandler hat schon bessere Zeiten gekannt. Bis in die 50er Jahre hoch im Kurs, hat man während der letzten Jahrzehnte kaum etwas von der Sorte gehört. In jüngster Zeit aber mehren sich die Zeichen, dass eine Renaissance bevorsteht. Ein Wein, der zuletzt überall hochgelobt wird, ist der Zierfandler 2016 aus der Riede Modler von Johannes Gebeshuber. Der Quereinsteiger möchte größtmögliche Finesse und Eleganz aus der Sorte herausholen. Es scheint ihm zu gelingen. Jedenfalls räumt er höchste Bewertungen auf allen Ebenen ab.
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Österreich: Weinjahr 2018: sehr früher und vollreifer Jahrgang

„Enorme Hitze und Trockenheit hat der Wein zum größten Teil gut überstanden. 2018 steht uns daher ein sehr früher und vollreifer Weinjahrgang ins Haus. Die hohen Temperaturen bewirken durchwegs etwas höhere Alkoholgehalte und geringere Säure. Die Menge wird jedenfalls leicht über dem Durchschnitt liegen: Wir erwarten eine Weinernte in der Größenordnung von rund 2,6 Millionen Hektoliter. Einen kleinen Wermutstropfen stellt jenes Marktsegment dar, in dem Winzer Trauben direkt an den Weinhandel liefern. Dort werden derzeit extrem niedrige Preise bezahlt. Wir appellieren an den Weinhandel, vernünftige Traubenpreise zu bezahlen“, erklärte Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager zum Weinjahrgang 2018, der mit einer der frühesten Weinlesen seit Jahrzehnten seinen Höhepunkt findet.
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Das Weingut Gebeshuber aus der Thermenregion: 97/100 beim Internationalen Bioweinpreis

Wenn es um die besten österreichischen Weißweine geht, sind Grüne Veltliner und Rieslinge dicht an dicht gedrängt. Doch nun klopft eine Rarität ganz oben an: der Rotgipfler. Die seltene, weiße Sorte zählt als Geheimtipp unter Insidern. Eine der höchsten offiziellen Bewertungen für Rotgipfler fuhr soeben Johannes Gebeshuber aus Gumpoldskirchen in der Thermenregion ein: Sein Rotgipfler Laim 2016 (bio) wurde beim Internationalen Bioweinpreis mit 97 Punkten ausgezeichnet.
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97 Punkte für Rotgipfler Laim 2016 Geheimtipp wird zum High-Scorer

Wenn es um die besten österreichischen Weißweine geht, sind Grüne Veltliner und Rieslinge dicht an dicht gedrängt. Doch nun klopft eine Rarität ganz oben an: der Rotgipfler. Die seltene, weiße Sorte zählt als Geheimtipp unter Insidern. Eine der höchsten offiziellen Bewertungen für Rotgipfler fuhr soeben Johannes Gebeshuber aus Gumpoldskirchen in der Thermenregion ein: Sein Rotgipfler Laim 2016 (bio) wurde beim Internationalen Bioweinpreis mit 97 Punkten ausgezeichnet.
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Österreich: Die Weinernte 2016 – klein, aber fein!

Unterschiedlicher als heuer könnte eine Weinernte in Österreich nicht ausfallen.
Während in der Steiermark und im Burgenland durch den Spätfrost Ende April Ernteausfälle von 50 bis 80 Prozent zu beklagen sind, fiel der Ertrag in großen Teilen Niederösterreichs überdurchschnittlich gut aus. Dies ließ die Trauben- und Fassweinpreise vor allem beim Grünen Veltliner in ungeahnte Höhen schnellen und veranlasste das Landwirtschaftsministerium, die Hektarhöchstertragsmenge landesweit um 20 Prozent anzuheben, um die Versorgung des Marktes einigermaßen sicherzustellen. Erfreulich ist die ausgezeichnete Qualität der von einer besonders feinfruchtigen Aromatik und frischen Säure geprägten Weine.
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Widersprüchliche Leidenschaften

Fred Loimer hält sich ziemlich sicher an Pier Paolo Pasolini („Ich weiß sehr wohl, wie widersprüchlich man sein muss, um wirklich konsequent zu sein“). Wie sonst lässt es sich erklären, dass das Herz des passionierten Vorreiters der gebietstypischen Grünen Veltliner und Rieslinge plötzlich für Chardonnay, Pinot Noir und Blanc de Noirs schlägt?
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