Üppige Frucht mit Montalcino-Appeal: Luce 2016

Der 2016er Jahrgang gilt in der Toskana allgemein als hochklassig und klimatechnisch wird vor allem seine schöne Regelmäßigkeit ohne Extreme in Erinnerung bleiben. Der Frühling in Montalcino war regnerisch und mild, was dazu führte, dass sowohl der Merlot als auch der Sangiovese bereits Ende März, Anfang April austrieben. Im Sommer gab es drei signifikante Niederschläge über 15 mm, nämlich Anfang, Mitte und Ende August. Zugleich lagen die Temperaturen nie zu hoch, so dass Trockenstress vermieden werden und die Trauben graduell optimal ausreifen konnten. 

Die Merlot-Trauben wurden in der ersten, Sangiovese in der letzten Septemberwoche gelesen. Das Traubengut der Weinlese 2016 wurde erstmals in der neuen Kellerei von Luce verarbeitet. Nach einer sorgfältigen Selektion wurden die Trauben in Zementbehältern bei Temperaturen von max. 28°C 12 Tage lang vergoren, die Mazerationsdauer betrug vier Wochen. Nach der malolaktischen Gärung in französischen Eichenbarriques und dem anschließenden 24monatigen Ausbau (85% Erstbelegung, 15% Zweitbelegung) wurde der Luce 2016 im Dezember 2018 abgefüllt.
Stefano Ruini, Önologe und technischer Direktor des Weinguts Luce, sieht seine Rolle im Weinkeller eher als eine Art „Hebamme des Weins“, die versucht, die Merkmale des Luce-Terroirs in Montalcino – die sehr facettenreich sind – sorgfältig herauszuarbeiten und beschreibt 2016 als einen Jahrgang von großer Klasse, schmeichelnd, elegant und mit prägnanten Tanninen. Ein Wein mit einer schöner Balance von Frische, Frucht und Dichte. 
Nach einer 5monatigen Verfeinerung auf der Flasche ist nun Luce 2016 auf dem deutschen Markt und in der Schweiz verfügbar. 

Stefano Ruini im Vinifikationsraum

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