Settimana della Cucina Italiana nel Mondo

Nach dem Erfolg des letzten Jahres findet dieses Jahr vom 20. bis 26. November unter dem Motto „Settimana della Cucina Italiana nel Mondo“ in der ganzen Welt die 2. Ausgabe dieser Aktion statt. Dabei handelt es sich um eine Initiative des Italienischen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit und des Italienischen Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Forstpolitik. Es ist auch das Resultat einer Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Akteuren, welche die Italienische Küche und Italien in der Welt vertreten.

Eingeladen zu dieser Pressekonferenz am 17.November 2017 hatten der Generalkonsul in Zürich Giulio Alaimo und der Generalsekretär der Italienischen Handelskammer, Fabrizio Macri. Die anwesenden Fachjournalisten und Importeure wurden charmant betreut und unterstützt durch Dott. Luisa Rubini.

Die Themen der diesjährigen Initiative waren die Aufwertung der regionalen Besonderheiten der Italienischen “haute cuisine”, insbesondere in Bezug auf die Produktion der vom Erdbeben gezeichneten Regionen, der Schutz und die Förderung von DOP, IGP, DOC, DOCG und IGT,  die Aufwertung von öno-gastronomischen und touristisch-regionalen Routen  und die Kampagne gegen das “Italian sounding”.

Generalkonsul in Zürich Giulio Alaimo machte auf Grund von Erfahrungen an der Expo in Mailand in seiner Präsentation darauf aufmerksam, dass diese Aktivitäten eine Folge dieser Analysen sind. Sie zielt auf die Förderung von Landwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie und den dazu gehörigen Berufen, die für Qualität, Identität und Excellenz stehen.

So führt man nun eine Debatte über nachhaltige Landwirtshaft und Ernährung, bekämpft die Verschwendung von Lebensmitteln und vermeidet somit Abfälle, fördert die richtige Ernährung, vor allem auch der jüngeren Generation und versucht, bis 2030 eine Kohärenz mit den «New Millenium Goals» der Vereinigten Nationen zu erreichen.

Diese Woche der Italienischen Küche ist eine Teamarbeit und alle wichtigen internationalen und regionalen privaten und öffentlichen Akteure sind darin involviert.

Geplant sind 2017 über 1000 Veranstaltungen in 108 Ländern, koordiniert durch die jeweiligen diplomatischen oder konsularischen Vertretungen. Angeboten werden Seminare, Workshops, Tagungen, Treffs mit Küchenchefs, Verkostungen, Abendessen, Ausstellungen und vieles mehr.

Ein erklärtes Exportziel ist es, bis 2020 die Ausfuhr von Italienischen Agrarerzeugnissen und Nahrungsmitteln auf 50 Mio. Euro zu steigern.

Anschliessend referierte Herr Macri über das «Italian Sounding». Wir reden hier übrigens nicht von Produkt-Fälschungen, welche kriminell sind und verfolgt werden können, sondern von überall ganz selbstverständlich verwendeten, erfundenen italienischen Namen, Begriffen oder italienisch tönenden Ausdrücken in Restaurants, anderen Gastrobetrieben, Shopping-Centers oder auch von Grossverteilern. Diese Erzeugnisse haben mit Italien im Grunde genommen nichts zu tun, da sie ja nicht in Italien hergestellt wurden. Also auch keinen Bezug zu Italien haben. Man suggeriert dies dem ahnungslosen Konsumenten einfach.

Herr Macri will in Zusammenarbeit mit dem italienischen Wirtschaftsministerium, der ICE und vom Verband der Aussenhandelskammern den Konsum des authentischen «Made in Italy» fördern. Angesprochen werden vor allem Importeure, Hotelketten, Küchenchefs, Fachjournalisten, Food Bloggers und Opinion Leaders der Food-und Wellnessbrache. Dazu gehören in der Schweiz Massnahmen wie B2B Unternehmerreisen nach Italien, Round Tables über neue Tendenzen im Lebensmittelmarkt, Blind Tastings in Zürich und Events mit original Italienischen Produkten in verschiedenen Restaurants.

Abgeschlossen wurde das Ganze mit einem Stehapero, selbstverständlich mit original italienischen Produkten, kreiert durch das Ristorante Accademia del Gusto, das Restaurant Il Giglio und dem Food Truck von Pizza-Weltmeister Napulé aus Meilen.

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