Domaine Hubert Lamy
Weit über die Standards des Weinbaus hinaus

Olivier Lamy (Link) einen Besuch abzustatten, ist keineswegs damit zu vergleichen, eine Kultstätte aufzusuchen oder Fan eines düsteren Entertainers zu werden, der sich als Politiker versucht. Olivier Lamy zu besuchen, bedeutet, bereit zu sein, die eigenen Überzeugungen, ja sogar die eigene Erfahrung mit der Kunst des Weinbaus in Frage zu stellen. Kompromisslos, aber stets auf der Suche nach Authentizität und absoluter Präzision.

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Domaine Hubert Lamy
Der Jahrgang 2023

Einen Besuch bei Olivier Lamy (Link) zu machen, ist keineswegs damit zu vergleichen, eine Kultstätte aufzusuchen oder Fan eines düsteren Entertainers zu werden, der sich als Politiker versucht. Einen Besuch bei Olivier Lamy zu machen, bedeutet, bereit zu sein, die eigenen Überzeugungen, ja sogar die eigene Er­fahrung mit der Kunst des Weinbaus, in Frage zu stellen. Kompromisslos, aber stets auf der Suche nach Authentizität und absoluter Präzision.

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Der Burgunder-Jahrgang 2018:
Ein unterschätzter Must-have-Jahrgang?

Der Burgunder-Jahrgang 2018 wird häufig unterschätzt – doch er verdient einen festen Platz in jeder guten Sammlung. Nach einem nassen Winter und Frühjahr folgte ein extrem heisser und trockener Sommer, der zu einer der grössten Ernten der letzten Jahrzehnte führte. Viele Experten sprechen von einer beeindruckenden Trilogie 2018–2020, wobei 2018 langfristig der beste der drei warmen Jahrgänge sein könnte: reif, voluminös und mit überraschender Frische. Nicht nur in dieser Trilogie erweist sich der Jahrgang als besonders spannend. Philippe Pacalet verglich ihn sogar mit dem legendären Jahrgang 1947 (Link) und fügte hinzu, dass der Burgunder-Jahrgang 2018 zu den besten Jahrgängen aller Zeiten zähle.

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Ein unterschätzter Must-have-Jahrgang?“
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Confuron-Cotétidot
Der Jahrgang 2023 und weitere Entdeckungen

Der Jahrgang 2023 setzt – wie bereits der 2022er – sowohl weinfachlich als auch philosophisch einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Domaine. In einem der reifsten und wärmsten Jahrgänge der jüngeren Vergangenheit zeigt sich der markante Hausstil der Confuron-Brüder besonders deutlich: kraftvoll, substanzreich und breitschultrig, geprägt von später Lese – der Ruf ist sogar, dass sie immer als letzte der Domaine aus Vosne-Romanée stattzufinden habe –, 100 Prozent Ganztraubenvergärung und längerem Fassausbau. Trotz hoher Reife bewahren die Weine dank der Stiele eine kräuterige Frische und ein beeindruckendes Alterungspotenzial.

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Zwei Burgunder-Jahrgänge im Vergleich 2010 & 2012

Die Burgunder-Jahrgänge 2010 und 2012 stehen für zwei fundamental unterschiedliche Ausdrucksformen dieser einzigartigen Weinregion. Beide gehören zur Spitzengruppe der letzten zwei Jahrzehnte, verfolgen jedoch völlig verschiedene stilistische Wege: 2010 als Monument klassischer Struktur und Langlebigkeit, 2012 als Botschafter burgundischer Eleganz und unmittelbaren Trinkspasses.

Diese Analyse beleuchtet beide Jahrgänge systematisch – von den meteorologischen Bedingungen über stilistische Charakteristika bis hin zu konkreten Empfehlungen für Weinliebhaber und Sammler.

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Der Burgunder-Jahrgang 2012
Eine Verkostung

Der vorliegende Artikel ist Teil einer dreiteiligen Reihe, die sich dem Vergleich der Burgunder-Jahrgänge 2010 und 2012 widmet. Zweier Jahrgänge, die alles in allem beeindruckend sind, obwohl sich ihre Eigenschaften grundlegend unterscheiden. Im Hauptartikel werden wir sehen, warum man sogar sagen kann, dass sie nicht dieselbe Sprache sprechen, da ihre Art, mit den Weinliebhabern zu kommunizieren, grundlegend verschieden ist. In Bordeaux würde sich der Vergleich auf die Jahrgänge 2009 und 2010 beziehen – ein Vergleich, der im Burgund nicht angebracht ist, da 2009 dort ein üppiges, demonstratives, eher amerikanisches Profil besitzt, während sowohl 2010 als auch 2012 alle burgundischen Merkmale aufweisen.

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Domaine Michel Niellon
Chassagne’s Quiet Mastery – The 2024 Vintage Revealed

Domaine Michel Niellon (link) stands as one of the undisputed benchmarks for white Burgundy , particularly in Chassagne-Montrachet, where it has long been regarded -alongside Ramonet- as the reference point for the appellation’s signature style: rich, textured, and profoundly mineral-driven Chardonnays that combine opulence with tension and remarkable aging potential.

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Burgundy’s Secret Stars: Buonvini’s Italian Heart Discovers Pinot’s Hidden Heroes

We continue our series of articles devoted to the 2023 Burgundy vintage. This is a vintage where you certainly need to know how to choose your wines, but one that ultimately brilliantly meets the four principles we established a fortnight ago:

  • Don’t expect all wines from a great vintage to be great.
  • Don’t expect all wines from a poor vintage to be average at best.
  • Don’t expect all wines from an excellent winemaker to be successful (or deserve any attention).
  • Don’t expect an unknown winemaker’s wines to be worthy of attention.
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Von der Harmonie zur Hitze
Warum 2022, 2023 und plötzlich 2018 im Mittelpunkt stehen

Wenn Weinjournalisten, Sommeliers oder Winzer über Burgund sprechen, vergleichen sie Jahrgänge nicht willkürlich – sie suchen Referenzpunkte, um neue Erfahrungen einzuordnen. 2022 wurde sofort als Jahrgang der Balance gefeiert: trockene Hitze, aber kühle Nächte, moderate Erträge, gesunde Trauben, harmonische Weine. Es war ein Jahr, das an 2019 oder 2015 erinnerte – klassisch, aber modern. 2023 kam hingegen mit einem Ruf nach Vorsicht: Rekordwärme, extreme Erträge, Hagel, Überreife – und dennoch: fruchtige, charmante, zugängliche Weine. In unserem ersten Bericht über den Jahrgang «Der Burgunder-Jahrgang 2023: Das Jahr aller Gefahren» (Link) haben wir Folgendes geschrieben:

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Warum 2022, 2023 und plötzlich 2018 im Mittelpunkt stehen“
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2021: Der Burgunder-Jahrgang, der sich weigerte unterzugehen

2021 war ein Jahr der Extremwerte: Fröste, die 70 Prozent der Ernte vernichteten, Regen, der die Reben prüfte, und ein kühler Sommer, der die Winzer zwang, alles zu geben.

  • Anfangs hiess es: „Unklassisch. Grün. Zu teuer.“
  • Heute, 2025, sagt der Markt: „Klassisch. Gesucht. Und endlich bereit.“

Dieser Bericht zeigt, warum 2021 nicht nur überlebt hat – sondern zu einem der interessantesten Jahrgänge der letzten Dekade geworden ist.

Für Geniesser. Für Sammler. Für die, die Burgund verstehen wollen.

Willkommen zur Wiederentdeckung!

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