Domaine Hubert Lamy
Weit über die Standards des Weinbaus hinaus

Olivier Lamy (Link) einen Besuch abzustatten, ist keineswegs damit zu vergleichen, eine Kultstätte aufzusuchen oder Fan eines düsteren Entertainers zu werden, der sich als Politiker versucht. Olivier Lamy zu besuchen, bedeutet, bereit zu sein, die eigenen Überzeugungen, ja sogar die eigene Erfahrung mit der Kunst des Weinbaus in Frage zu stellen. Kompromisslos, aber stets auf der Suche nach Authentizität und absoluter Präzision.

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Le Rosé AOC Valais 2025
Collection Chandra Kurt (Provins)

Leuchtender Rosé aus einer Assemblage roter Rebsorten (u. a. Gamaret & Garanoir). Frische, fruchtbetonte, einladende und unkomplizierte, ausgewogene Nase mit feinen Düften nach Erdbeere und Cassis, am Gaumen frisch und leicht, trinkfreudig, ohne schwere Extraktion oder zu viel Struktur. Dafür mit Noten von wilder Rose und Himbeere. Aromatisch, saftig. lebendig und sehr erfrischend. Ein Erzeugnis für jede Gelegenheit, also ideal als Aperitif, zu Fisch, vegetarischen Gerichten, Tapas oder Grilladen – auch „on the rocks“ möglich. Perfekt im warmen Sommer bei einer Temperatur von 8–10 °C. Alkohol 13 Vol.-%. 17.25/20 (90/100).

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Collection Chandra Kurt (Provins)“
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Domaine Hubert Lamy
Der Jahrgang 2023

Einen Besuch bei Olivier Lamy (Link) zu machen, ist keineswegs damit zu vergleichen, eine Kultstätte aufzusuchen oder Fan eines düsteren Entertainers zu werden, der sich als Politiker versucht. Einen Besuch bei Olivier Lamy zu machen, bedeutet, bereit zu sein, die eigenen Überzeugungen, ja sogar die eigene Er­fahrung mit der Kunst des Weinbaus, in Frage zu stellen. Kompromisslos, aber stets auf der Suche nach Authentizität und absoluter Präzision.

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Bertinga
La Porta di Vertine 2023

Bertinga, Società Agricola Bertinga (link), is one of the more talked-about new names on the Tuscan fine wine scene. It was founded in 2015 by Anatoly Korneev and Maxim Kashirin, longtime Russian wine importers and Italians at heart who, through their company Simple (link), had spent over two decades bringing Italian wine to the Russian market before deciding to become producers themselves.

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Der Burgunder-Jahrgang 2018:
Ein unterschätzter Must-have-Jahrgang?

Der Burgunder-Jahrgang 2018 wird häufig unterschätzt – doch er verdient einen festen Platz in jeder guten Sammlung. Nach einem nassen Winter und Frühjahr folgte ein extrem heisser und trockener Sommer, der zu einer der grössten Ernten der letzten Jahrzehnte führte. Viele Experten sprechen von einer beeindruckenden Trilogie 2018–2020, wobei 2018 langfristig der beste der drei warmen Jahrgänge sein könnte: reif, voluminös und mit überraschender Frische. Nicht nur in dieser Trilogie erweist sich der Jahrgang als besonders spannend. Philippe Pacalet verglich ihn sogar mit dem legendären Jahrgang 1947 (Link) und fügte hinzu, dass der Burgunder-Jahrgang 2018 zu den besten Jahrgängen aller Zeiten zähle.

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Ein unterschätzter Must-have-Jahrgang?“
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Bordeaux 1986
Der Bericht, der keiner werden wollte

40-jährige Weine verdienen Respekt. Wenn sich die meisten Liebhaber gerne mit dem klassischen Bewertungssystem, sei es das 20-Punkte- oder das 100-Punkte-System, helfen, um die Qualität eines Weins einzuschätzen, möchten wir ein anderes System verwenden. Eine arithmetische Bewertung scheint uns zu verbindlich zu sein und verallgemeinert. Dies, obwohl jeder Weinliebhaber eigentlich den Spruch von Emile Peynaud (Link), dem Vater der modernen Önologie, kennen müsste, der von Jean-Marc Quarin (Link) immer wieder zitiert wird: « Es gibt keinen grossen Wein, es gibt ausschliesslich grosse Flaschen» (« Il n’y a pas de grands vins, il n’y a que de grandes bouteilles »).

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Confuron-Cotétidot
Der Jahrgang 2023 und weitere Entdeckungen

Der Jahrgang 2023 setzt – wie bereits der 2022er – sowohl weinfachlich als auch philosophisch einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Domaine. In einem der reifsten und wärmsten Jahrgänge der jüngeren Vergangenheit zeigt sich der markante Hausstil der Confuron-Brüder besonders deutlich: kraftvoll, substanzreich und breitschultrig, geprägt von später Lese – der Ruf ist sogar, dass sie immer als letzte der Domaine aus Vosne-Romanée stattzufinden habe –, 100 Prozent Ganztraubenvergärung und längerem Fassausbau. Trotz hoher Reife bewahren die Weine dank der Stiele eine kräuterige Frische und ein beeindruckendes Alterungspotenzial.

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Zwei Burgunder-Jahrgänge im Vergleich 2010 & 2012

Die Burgunder-Jahrgänge 2010 und 2012 stehen für zwei fundamental unterschiedliche Ausdrucksformen dieser einzigartigen Weinregion. Beide gehören zur Spitzengruppe der letzten zwei Jahrzehnte, verfolgen jedoch völlig verschiedene stilistische Wege: 2010 als Monument klassischer Struktur und Langlebigkeit, 2012 als Botschafter burgundischer Eleganz und unmittelbaren Trinkspasses.

Diese Analyse beleuchtet beide Jahrgänge systematisch – von den meteorologischen Bedingungen über stilistische Charakteristika bis hin zu konkreten Empfehlungen für Weinliebhaber und Sammler.

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Der Burgunder-Jahrgang 2012
Eine Verkostung

Der vorliegende Artikel ist Teil einer dreiteiligen Reihe, die sich dem Vergleich der Burgunder-Jahrgänge 2010 und 2012 widmet. Zweier Jahrgänge, die alles in allem beeindruckend sind, obwohl sich ihre Eigenschaften grundlegend unterscheiden. Im Hauptartikel werden wir sehen, warum man sogar sagen kann, dass sie nicht dieselbe Sprache sprechen, da ihre Art, mit den Weinliebhabern zu kommunizieren, grundlegend verschieden ist. In Bordeaux würde sich der Vergleich auf die Jahrgänge 2009 und 2010 beziehen – ein Vergleich, der im Burgund nicht angebracht ist, da 2009 dort ein üppiges, demonstratives, eher amerikanisches Profil besitzt, während sowohl 2010 als auch 2012 alle burgundischen Merkmale aufweisen.

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Eine Verkostung“
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Col Vetoraz
No Prosecco, exclusively Valdobbiadene

When a producer is so proud of its terroir that it removes the word “Prosecco” from its bottles…

The Rebellion in the Bubbles

Mention Prosecco at a dinner party and watch the room divide. Half the guests will smile – it’s the wine of aperitivo hour, of lazy summer afternoons, of Aperol Spritz by the canal. The other half will quietly raise an eyebrow. Too sweet. Too industrial. Supermarket fizz dressed up in Italian sunshine.

Both sides are right – and that is precisely the problem Col Vetoraz set out to solve.

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