Domaine Giraud, Châteauneuf-du-Pape Les Grenaches de Pierre 2011

Wir haben die Domaine, deren Weine uns begeistern, in früheren Berichten bereits präsentiert und können sie nur empfehlen. Im vorliegenden kurzen Bericht bewerten wir den Grenaches de Pierre 2011.

Der Name der Cuvée
Für ausführliche Informationen über den Grenaches de Pierre empfehlen wir unseren Bericht über den Jahrgang 2013.

giraudLes Grenaches de Pierre 2011
In Folge der Verkostung dieses Weins am 18. März 2013 bei Carl Studer in Luzern bewerteten wir dieses Erzeugnis mit 18+/20 und machten darauf aufmerksam, dass das Potential für eine bessere Note vorhanden sei. So weit sind wir nun. Am Anfang waren wir geteilter Meinung, was die Grösse des Jahrgangs anbelangt. Gewisse Weine überzeugten schon bei der ersten Annäherung, andere, die meisten, hinterliessen den Eindruck einer unvollendeten Symphonie. Wir möchten hier nicht auf die berühmte „Symphonie des 13 cépages“ (dt. Symphonie der 13 Rebsorten) hinweisen, die meisten Weingüter haben seit der Jahrtausendwende eine ungebremste Liebe für Grenache entwickelt. Grenache hat aber im Jahr 2011 eindeutig gelitten, viele Weine hätten bestimmt verschnitten werden sollen. Die Strategie zahlreicher Winzer im Stil „Nothing but“ Grenache musste cash bezahlt werden. Bis, eben wie bereits geschrieben, uns der Grenaches de Pierre 2011 verführte. Bestimmt der Riesenvorteil eines anspruchsvollen Bodens…

Seit den ersten Eindrücken über 2011 hat der Grenaches de Pierre aus diesem nicht unkomplizierten Jahrgang zwar an Ausgefeiltheit, aber auch und vor allem an Tiefe, an Geschmeidigkeit und Ausgewogenheit zugelegt. Die Mineralität und die generöse, reintönige Frucht sind nun wunderschön ineinander verwoben und verleihen dem Wein einen verführerischen, mittelöstlichen Charakter. Man könnte zugleich „Die Entführung aus dem Serail“ hören, die Freude wäre ungebremst. 18.5/20.

Dieser Wein ist für 77.- bei Carl Studer erhältlich. In Deutschland kostet er €101.25 bei VinPark.eu.
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