Spanien: Von Klassik bis Avantgarde

Eine Rezension über das Buch „Spanien und seine Weine“ aus dem bekannten Hallwag Verlag. Geschrieben von den drei namhaften Autoren David Schwarzwälder, Wolfgang Hubert und Jürgen Mathäss.

SpanienundSeineWeineWie hätte ich mir doch vor einiger Zeit ein solches Buch gewünscht, als ich mühsam Unterlagen über das Weingebiet Ribera del Duero zusammengetragen habe. Nun, der auf 288 Seiten klar und umfangreich zusammengefasste aktuelle Stand des spanischen Weinbaues wurde in diesem Buch fachkundig und hervorragend widergegeben. Die Autoren schaffen damit nicht nur einen Überblick über die Vielzahl an Appellationen und Rebsorten. Nein, sie gehen genauso in einem kleinen Abriss auf die Geschichte ein und widmen sich den jeweiligen geologischen, klimatischen und mikroklimatischen Besonderheiten, meist anhand einiger besonders ausgewählter und als prägnant empfundener Weine und Winzer der jeweiligen Regionen.
Eingeleitet durch einen Überblick des spanischen Weingesetzes, den Stand und die Historie der Kellertechnik, die wesentlichen spanischen Rebsorten und den Bioanbau in Spanien beginnen die einzelnen Kapitel. Angefangen von Katalonien im Nordosten über zwei Hochebenen von Kastillien-Leon und La Mancha bis hinunter in die Extremadura im äussersten Süden und den Balearen sowie den kanarischen Inseln, stellen die Autoren Rebflächen, Kellereien Anzahl, Produktionsmengen, Weintypen und zugelassene Traubensorten vor. Hinzu kommen 10 Überblickskarten und eine gute, aussagekräftige Bildauswahl.
Dieses 2009 herausgegebene Buch verschafft Weinfreunden einen klaren Überblick und ich nutze dieses Werk primär als Nachschlagewerk der spanischen Weingebiete.

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