Späteste Lese in der Geschichte der D.O. Rueda beginnt

In der Nacht zum 17. September begann in Rueda die späteste Lese seit Gründung der D.O. Rueda. Bei gleichbleibenden Wetterbedingungen wird auch 2013 wieder ein neuer Rekordertrag erwartet (im Vorjahr lag dieser final bei 77.764.696 kg).

Wenn das Wetter in den nächsten Tagen anhält, wird die Lese in der D.O. Rueda 2013 wieder einen neuen Rekordertrag erreichen, was der Wachstumstendenz der letzten Jahre entspricht.
In der Nacht zum 17. September begann eine der spätesten Lesen in der Geschichte der D.O. Rueda und es wird erwartet, dass sie bis in den Oktober hinein dauern wird. Besonders im Vergleich zum Vorjahr ist der Unterschied frappierend, denn die Lese startete 2012 bereits am 26. August, was wiederum einer der frühesten Lesebeginne in Rueda war. Normalerweise liegen die Termine dafür um den 8. September.

Auf den Rebflächen, wo die Lese bereits begonnen hat, ist das Lesegut in einem exzellenten sanitären Zustand. Die Traubenernte startete mit der Rebsorte, deren Vegeta-tionszyklus kürzer ist als die aller anderen Varietäten in Rueda und die am frühesten ihre Reife erreicht: der Sauvignon Blanc. Im Laufe der nächsten Wochen wird die Lese in dieser Form in allen Bodegas und auch für die restlichen Rebsorten verlaufen, sobald diese den perfekten Reifegrad erreicht haben.

Die registrierte Fläche für 2013 beläuft sich auf12.932,44 Hektar, mit einem geringem Zuwachs von 78,55 Hektar im Vergleich zum Vorjahr. Davon entfallen 95% (12.242,19 Hektar) auf die weissen Rebsorten, und von diesen wiederum 85% (10.394,22 Hektar) auf Ruedas autochthone Hauptrebsorte Verdejo.

Fast 90% der weissen Rebsorten (bei Sauvignon Blanc sogar 100%) werden in Spaliererziehung angebaut, so dass die maschinelle Lese möglich ist. Dies ist ein wichtiger Qualitätsfaktor ist, weil die Lese bei kühlen Nacht-Temperaturen, sehr schnell und exakt in dem Moment durchgeführt werden kann, wenn Winzer und Kellermeister entscheiden, dass die Bedingungen in den Parzellen und Weinbergen optimal sind.

Obwohl sich die Rebfläche im Vergleich zu 2012 nicht signifikant erhöht hat, wird für dieses Jahr wiederum eine Steigerung der Produktion prognostiziert (im Vorjahr lag diese final bei 77.764.696 kg), da nun auch die Reben, die 2009 angepflanzt wurden vollständig eingerechnet werden können (1.039 Hektar). Die Regenfälle im Winter und Frühjahr sorgten für ein gutes vegetatives Wachstum im Sommer.

Für diese Lese hat der Kontrollrat der D.O. Rueda 48 zusätzliche Inspektoren verpflichtet, um die regulären Mitarbeiter bei den finalen Schritten der Qualitätskontrollen, die diese während des Jahres durchführen, zu unterstützen und da deren Aufgaben zur Lese um ein Vielfaches anwachsen: Kontrolle der Herkunft der Trauben, Produktion der Trauben pro Hektar in den Rebflächen, Überprüfung des sanitären Zustandes und Menge der Trauben, die die Winzer in die Bodegas bringen, sowie das Aussortieren des Lesegutes, das nicht den Standards und Regularien des Kontrollrates entspricht.

Im laufenden Jahr sind 1.550 Winzer in der D.O. Rueda registriert. Vier neue Bodegas haben mit dem Ausbau von Weinen begonnen: Viñedos Verderubí S.L. (Rubí de Bracamonte), Agrícola Sanz, S.L. (Rueda), Explotaciones Agrícolas Páramo de Valdecuevas, S.L.D (Rueda) und Soc. Coop. Valdechimoza (La Seca). Somit sind 55 von insgesamt 62 der D.O. Rueda zugehörigen Bodegas zum Weinausbau zugelassen.

Zurück

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.